Der richtige Neopren-Anzug für Deine Anforderungen

28.06.2017 20:12
Wenn Du mit dem Kitesurfen beginnst, wirst Du in den wenigsten Fällen Wassertemperaturen haben, die Kitesurfen in Boardshorts erlauben. Gerade wenn Du in Europa am Meer und an den Seen unterwegs bist, brauchst Du je nach Jahreszeit einen Neopren-Anzug, damit Du im Wasser nicht frierst. Für Kitesurfer ist der Neopren die zweite Haut, Du bist also gut beraten Dir für die Suche nach dem passenden Neopren Zeit zu nehmen und in ein gutes und vor allem passendes Modell zu investieren. Natürlich kannst Du Dir an vielen Kitestationen Neopren-Anzüge ausleihen, aber diese sind oft löcherig, verschlissen und Du weißt nie, ob vorher jemand in den Anzug gepinkelt hat.

Welche Dicke soll ich beim Neopren-Anzug wählen?

Als Anfänger wirst Du mehr Zeit im Wasser als am Kiteboard verbringen, deshalb solltest Du in einen guten Neopren-Anzug etwas Geld investieren. Als passionierter Kitesurfer bist Du fast rund um’s Jahr am Wasser und auch beim Temperaturen unter 10 Grad fährst Du zum Strand oder an den See? Dafür brauchst Du ebenfalls einen hochwertigen Neopren-Anzug, damit Du auch bei geringen Temperaturen nicht frierst. Bei einem Neopren-Anzug wird die Dicke stets in Millimetern angegeben. Die Zahl vor dem Querstrich gibt an, wie dick der Neo im Rumpfbereich ist und die Zahl nach dem Querstrich, wie dick der Neopren-Anzug an Armen und Beinen ist. Mit einem Winterneopren in 5/4 mm Dicke kannst Du in Kombination mit Neoprenhaube, Neoprenschuhen und -handschuhen bis in den späten Herbst fahren und auch im Frühling schon wieder einer der ersten am Wasser sein. Wer sogar während der Wintermonate kitesurft, ist mit einem Trockenanzug am besten aufgehoben. Sommerneopren-Anzüge haben eine Dicke von 3/2 mm oder 4/3 mm, damit schwitzt Du bei warmen Lufttemperaturen nicht und Dir wird bei etwas kühleren Wassertemperaturen nicht gleich zu kalt. Surfer am Strand mit Neoprenanzug und Board

Unterschied Backzip und Frontzip beim Neopren-Anzug

Kitesurfer haben andere Anforderungen an einen Neopren-Anzug als beispielsweise Wellenreiter. Wellenreiter liegen mit dem Bauch auf dem Board und sie wollen daher lieber einen Backzip – also den Reißverschluss am Rücken. Kitesurfer stört hingegen der Backzip, da er mit dem Trapez unangenehm am Rücken scheuern kann und bevorzugen daher einen Frontzip. Die Neopren-Hersteller stellen daher verschiedene Modelle für Kite- und Windsurfer oder für Wellenreiter her. Beim Frontzip steigst Du über die erweiterte Halsöffnung in den Anzug. Das mag am Anfang umständlich und eng wirken, aber Dir rinnt kein kaltes Wasser über den Backzip den Rücken entlang.  

Die richtige Passform des Neopren-Anzugs

Dein Neopren-Anzug soll wie eine zweite Haut anliegen und auf keinen Fall Falten werfen, denn dann kann sich die Wärmeentwicklung nicht entfalten. Wenn der Neo eng anliegt und Du Dich etwas eingeengt fühlst, dann ist es genau richtig. Beim ersten Anziehen kann es schon mal 15 Minuten oder länger dauern, bis der Neopren-Anzug richtig sitzt.  

Alternativen zum Neoprenanzug im Sommer

Immer beliebter werden bei Frauen sogenannte „Springsuits“. Die Springsuits haben entweder kurze Beine und lange Arme oder sowohl kurze Beine als auch kurze Arme. In den Sommermonaten ist der Rumpf damit etwas vor Kälte und auch hoher Sonneneinstrahlung geschützt und das Trapez reibt nicht an der nackten Haut, wenn Du zB nur einen Bikini trägst. Wenn in tropischen Gefilden die Sonne vom Himmel brennt und Du Deine Haut vor der Sonneneinstrahlung schützen willst, aber nicht in einem Neopren-Anzug schwitzen willst, kannst Du auf Surfleggings zurückgreifen. Vor allem bei sonnenempfindlicher Haut machen sich die Surfleggings bezahlt, da Du beim Wellenreiten oder Kitesurfen mehreren Stunden pro Tag der Sonneneinstrahlung ausgesetzt bist. Zusammen mit einem Lycra oder Rashguard hast Du auch in tropischen Gefilden die optimale Surfbekleidung. Stand Up Paddling bei Sonnenuntergang

Bei Stand Up Paddlern ist vor allem funktionelle Kleidung gefragt, die atmungsaktiv ist. Wenn du richtig sportlich paddelst, gerätst Du schnell ins Schwitzen und der Schweiß soll von Deiner Haut abtransportiert werden. Wenn Du nur mehr selten oder gar nicht ins Wasser fällst, kannst Du ebenfalls zur Surfleggings oder Boardshort in Verbindung mit einem Lycra zurückgreifen. In den kalten Wintermonaten gibt es für Paddler spezielle atmungsaktive SUP-Trockenanzüge, die dich warmhalten.  

Nicht zu vergessen der Style:

Neben dem funktionalen Aspekt der bei einem Neopren natürlich absolut wichtig ist, darf der Style nicht vergessen werden. Viele Hersteller bieten sehr funktionale Neoprens die auch gut aussehen. Absolute Highlights sind jedoch die Neoprens von Saint Jacques. Diese Neoprens zeichnen sich nicht nur mit der Funktion aus sie sind auch der absolut genaile Hingucker! Am Strand und am Wasser wird dich bestimmt jeder bestaunen!     Du bist auf der Suche nach neuem Equipment zum Kitesurfen, Wellenreiten oder Stand Up Paddeln? Dann wirf einen Blick in den Onlineshop von Kiteladen.at.


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