Kitesurf Anfänger FAQs – Das Kitesurf ABC

16.09.2018 08:04

Wenn man mit dem Kitesurfen beginnen möchte, wird man von der Vielzahl an Fachbegriffen geradezu erschlagen. Wenn Du Dich dann noch in Foren und Facebook Gruppen bewegst, dann können Dich verschiedene Spezialbegriffe als Kitesurf-Anfänger schon mal ins Schwitzen bringen. Um etwas Licht ins Dunkle zu bringen, haben wir die wichtigsten Begriffe für dich aufgelistet und versucht in einfach Worten zu erklären. Viel Spaß beim Nachlesen!

Das Kitesurf Anfänger ABC

Adjuster: Der Adjuster befindet sich an der Bar und mithilfe des Adjusters veränderst Du den Anstellwinkel des Kites und somit seine Zugkraft. Durch Ziehen des Adjusters depowerst Du Deinen Kite bei mehr Wind und durch das Öffnen des Adjusters gibst Du Deinem Kite mehr Power.

Bar: Mit Hilfe einer Bar lenkst und steuerst Du den Kite und gibst ihm Power oder nimmst ihm Powern. Es gibt Bar’s mit vier oder fünf Leinen und je nachdem welchen Kite Du fährst, benötigst Du eine andere Bar. Nicht jede Bar ist mit jedem Kite kombinierbar. Am besten immer die passende Bar zum Kite kaufen, vor allem am Anfang!

Directional: Im Gegensatz zum Twintip Kiteboard fährt man mit dem Directional nur in eine Richtung und muss einen Fußwechsel vollziehen um in die andere Richtung zu fahren. Directional Kiteboards werden sehr oft beim Kitesurfen in der Welle oder bei Leichtwind verwendet.

Höhe halten: Ein wichtiger Begriff beim Kitesurfen und bei Deinem Kitesurfkurs. Wenn Du Höhe halten kannst, dann bedeutet das, dass schon so gut fahren kannst, dass Du zum Ausgangspunkt zurückkommst, an dem Du gestartet bist. Wenn Du Höhe fährst, dann fährst Du gegen den Wind (upwind) und wenn Du Höhe verlierst, fährst Du mit dem Wind (downwind).

Launchen: Als Launchen bezeichnet man das Starten des Kites. Dazu benötigst Du einen Starthelfer, der den Kite entsprechend hält. Wenn der Kite beim Kitesurfen ins Wasser fällt und neu gestartet werden muss, bezeichnet man das als „Relaunch“. Ein Kite mit guten Relaunch-Eigenschaften lässt sich also leicht wieder im Wasser starten.

Lowend: Ein Kite, der ein gutes „Lowend“ hat, verfügt über gute Leichtwindeigenschaften. Das heißt, wenn Du am Wasser bist und der Wind wird schwächer, fällt der Kite nicht gleich vom Himmel.

Mattenkite oder Foilkite: Mattenkites sind Gleitschirmen beim Paragleiten nicht unähnlich. Im Gegensatz zu Tubekites werden sie nicht aufgepumpt, sondern bestehen aus Luftkammern, die sich beim Start mit Wind füllen.

Quick-Release: Das Quick-Release ist ein Teil des Safety-Systems der Bar. Im Notfall kannst Du durch das Auslösen des Quick-Releases den Kite drucklos machen. Im Kitekurs wird das Auslösen des Kites so lange geübt, bis Du es im Schlaf beherrscht.

Straps/Bindung: Twintip Kiteboards werden in der Regel mit Straps gefahren. Straps sind Fußschlafen, die Dir den nötigen Halt am Kiteboard geben. Wer später Freestyle oder Wakestyle fährt, der wird auf Boots umsteigen. Boots sind wie der Name schon sagt „Schuhe“, die am Kiteboard befestigt sind. Für Anfänger sind Boots nicht geeignet.

Trapez oder Harness: Das Trapez ist die Verbindung zwischen Deinem Körper und der Bar zum Kite. Fälschlicherweise glauben viele Zuseher, dass der Kitesurfer lediglich mit den Armen am Kite hängt. Allerdings ist man mit Hilfe eines Hüft- oder Sitztrapezes mit dem Kite verbunden.

Tubekite: Der Großteil der Kitesurfer verwendet Tubekites. Diese Kites werden mit einer Pumpe aufgepumpt, da sie aus einem Schlauchsystem bestehen. Das gibt Stabilität und der Kite schwimmt im Wasser, wenn er gedroppt wird. Die Schläuche werden Bladder genannt und können bei Beschädigungen ausgetauscht werden.

Twintip Kiteboards: Als Twintip Kiteboards oder auch “Bidis” (von Bidirectional) werden je Kiteboards bezeichnet, mit denen man in beide Richtungen fahren – und das Ganze ohne Fußwechsel. Mit einem Twintip wirst Du im Kitesurfkurs Deine ersten Fahrerfahrungen machen. Je nach Können und Einsatzbereich gibt es unterschiedliche Twintip Kiteboards.

Windstärke/Beaufort: Beaufort und Knoten sind die maßgeblichen Kennzahlen, ob der Wind zum Kitesurfen ausreicht oder nicht. Ab vier Windstärken ist das Kitesurfen generell möglich – Kitefoiler und Leichtwindkönner fahren schon bei weniger Wind. Wenn kleine Schaumkronen beispielsweise an einem See zu sehen sind, dann reicht es meist schon zum Kitesurfen.

Unser Kitesurf ABC für Beginner wird ständig erweitert! Wenn Du Fragen zum Kauf Deiner ersten Kitesurf-Ausrüstung hast, dann schreib uns eine Mail, wir beraten Dich gerne!


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Kommentare

Hallo, wir bieten einige Sets für Einsteiger, Aufsteiger und Profis an. Auch spezielle Sets für Reisen haben wir zusammen gestellt. Du findest diese Sets unter Kite-Set-Angebot Ein gutes ein und Aufsteiger Set wäre zum Beispiel das CrazyFly Allround. CrazyFly Allround Set Gerne erstellen wir dir aber auch ein individuelles Set Angebot genau nach deinen Bedürfnissen. Bitte schreib uns dazu einfach eine kurze Anfrage an anfrage@Kiteladen.at und gib mit an was du dir vorstellst. ( Ein oder mehrer kites, Boards?, welches Zubehör, Trapez, Neopren, Tasche, ...) sg florian

Florian Plank, 30.12.2018 09:20

Hallo Jungs Ich habe letztes Jahr in Thailnd einen Ruck-Zuck Kite Kurs belegt. Kitehandling war nicht so das Problem, da ich aus dem Gleitschirmsport komme. Starten, stehen und fahren mit dem Board schon eher. Welches Board, Kite, Bar (Set) usw. würden Sinn für mich machen. Meine Daten: Alter 54 Größe 1,80 Gewicht 80-85 Könnens-Stand absoluter Anfänger mit 0 Erfahrung Ich bin (beruflich) sehr oft in Südostasien und daher am Meer, möchte aber auch hier in Österreich gelegentlich kiten. Danke vorerst mal und einen guten Rutsch Gerhard

Gerhard Konrad, 29.12.2018 16:21
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