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Welches SUP (Stand up Paddle Board) soll ich als Anfänger kaufen?

15.10.2017 19:48

Stand up Paddeln wird immer populärer und immer mehr Sportler wollen nicht nur gelegentlich im Urlaub paddeln, sondern mit dem eigenen Stand up Paddle Board jederzeit auf Tour gehen. Vor allem als Anfänger ist das Angebot am SUP Markt undurchsichtig und verwirrend. Inzwischen gibt es zahlreiche verschiedene Shapes (Formen) sowie Größen, doch auch die Preise bei Stand up Paddle Boards sind verwirrend. Warum kosten manche Stand up Paddle Boards nur € 400,- und manche € 1.500,-?

Stand up Paddler beim Sonnenuntergang

Welcher SUP Shape (Form) ist für mich der Richtige?

Das kommt natürlich darauf an was Du vor hast. Grundsätzlich unterscheidet man bei Stand up Paddle Boards zwischen Allround Board, Touring Board und Race Board.  

Allround/Freeride SUP Board:

Diese Boards sind in der Regel sehr breit und werden ohne Rocker (Bodenkurve) gebaut. Damit sind diese Stand up Paddle Boards äußerst einfach zu fahren, da sie stabil mit großer Fläche am Wasser aufliegen. Diese Boards eignen sich ideal für Binnengewässer bzw. ruhige Tage am Meer.  

Touring SUP Board:

Wie der Name schon sagt, solltest du dich für diesen Shape entscheiden, wenn du mit deinem Stand up Paddle Board auf Tour gehen willst. Touring Boards, sind im Vergleich zu Allround Boards etwas schmäler und dafür länger gebaut. Ganz einfach gesagt sind Touring Boards stromlinienförmig optimiert und lassen sich auf einem Gewässer schneller voran bewegen. Sportliche Paddler, die viel und weit unterwegs sind entscheiden sich oft für ein Touring SUP. Geübte Paddler sind mit Touring Boards auch auf Flüssen unterwegs um sich einen nicht ganz alltäglichen Kick zu holen.  

Race SUP Board:

Der Race Board Shape ist eine weitere Steigerung vom Touring Board und ist noch schmäler als ein Touring SUP und noch länger. Aus diesem Grund ist ein Race Board auch nicht ganz so einfach zu fahren und macht gerade SUP Anfängern kaum Spaß. Durch die äußerst schmale und langgezogene Form sind Race Stand up Paddle Boards unschlagbar schnell auf dem Wasser, aber eben auch wackelig. Vor allem wenn das Wasser unruhig ist oder das Meer kleine Wellen mit sich bringt, dann können selbst geübte Paddler aus dem Gleichgewicht kommen.

Welches Volumen (Größe) sollte mein SUP Board haben?

Die Auswahl des Volumens hängt bei einem Stand up Paddle Board immer vom Gewicht des Paddlers ab. Grundsätzlich gilt natürlich umso leichter der Paddler, umso geringer das Volumen des Boards.   Hier eine kleine Tabelle mit unverbindlichen Richtwerten:
KÖRPERGEWICHT VOLUMEN BREITE LÄNGE
BIS 60 KG 170 Liter 75cm 310 – 340 cm
BIS 70 KG 180 Liter 78cm 310 – 340 cm
BIS 85 KG >220 Liter >78cm 340 – 370 cm
ÜBER 85 KG >230 Liter 340 – 370 cm
  Stand up Paddler am See

Wieviel Geld soll ich für ein gutes Anfänger SUP ausgeben?

Wie weiter oben bereits erwähnt, erstreckt sich die Preis Range bei SUP Boards von wenigen hundert Euros bis weit über eintausend Euros. Gute Anfänger Stand up Paddle Boards bekommt man in der Regel ab ca. € 600,-! Äußerst wichtig bei aufblasbaren Stand up Paddle Boards ist die Steifigkeit, damit biegt sich das Board kaum durch und bietet dir auf lange Zeit eine gute Performance. Um diese Steifigkeit zu erreichen, hat sich im Laufe der letzten Jahre heraus gestellt, dass die SUP Boards eine gewisse Dicke haben müssen. Diese Dicke sollte bei jedem Board ISup angegeben sein, die Dicke soll bei einem Erwachsenen Board immer bei 6“ (Inch) liegen, bei Kinderboards reichen hier 4“ (Inch) aus.   Dieser Beitrag sollte Dir bei Deiner Entscheidung zum Anfänger SUP helfen, solltest Du darüber hinaus noch Fragen haben, so kannst Du uns gerne eine Mail schreiben oder direkt anrufen.  

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